Schützenfest – Teil 40

Nach fünf Tagen bekam Leah endlich das Okay und sie durfte das Krankenhaus verlassen. Der Abschied von den Schwestern und Ärzten fiel sehr herzlich aus, Leah bedankte sich überschwänglich bei ihnen. Sie wollte noch ein paar Tage mit Jonas auf Usedom bleiben, er hatte sich bei ‚Mandebach’ versichert, dass er noch nicht zurückkommen brauchte.
Leah bekam zur Auflage noch nicht zu viel zu lesen und mit Fernsehen oder Computerarbeiten vorsichtig zu sein.
„Keine Loopingbahnen oder Mountainbike-Touren, kein Bungee-Jumping oder ähnlicher Blödsinn“, wurde ihr vorgebetet.
Ihre Schwindelanfälle waren weiter abgeklungen, so dass Leah sich auch wieder sicherer fühlte, wenn sie alleine war.

Trude hatte alles hübsch für Leahs Heimkehr dekoriert und der kleine Pitti schnappte fast über vor Freude.
„Fühlst du dich fit genug um mit mir heute Abend essen zu gehen?“, fragte Jonas Leah am Nachmittag.
„Ja gerne“, antwortete sie, sie sehnte sich danach wieder unter Menschen zu kommen.
Er führte sie in ein kleines Lokal, doch Leah konnte sich kaum aufs Essen konzentrieren. Jonas sah sie die ganze Zeit verliebt an und sie versank förmlich in seinen Augen. Immer wieder griff er nach ihrer Hand und küsste sie zärtlich, Leah genoss diese kleine Zärtlichkeiten aus vollen Zügen.
Eng umschlungen schlenderten sie wieder nach Hause, zu Leahs Verwunderung war das Haus dunkel.
„Schlafen meine Eltern und deine Tante schon?“, fragte sie Jonas verblüfft, sie schaute auf die Uhr, aber es war erst kurz nach zehn.
„Sehen wir doch mal nach.“ Jonas schloss die Tür auf.
Es war alles dunkel, nur unter der Wohnzimmertüre war ein kleiner Lichtstrahl zu erkennen. „Komm‘“, flüsterte Jonas und nahm sie an die Hand.

Leah erstarrte. Überall waren Kerzen aufgestellt und kleine Windlichter. Auf dem Wohnzimmertisch standen ein Champagnerkübel und zwei Gläser.
„Wer … wer hat das gemacht?“, stotterte Leah.
Jonas lächelte sie an. „Ich habe eben kurz Trude angerufen, als du im Restaurant auf der Toilette warst. Sie und deine Eltern sind nach Heringsdorf gefahren, zu einer Feier. Und sie werden dort auch übernachten.“ Jonas zog Leah an sich. „Sie wollten uns einen ungestörten Abend schenken.“
„Oh …“ Leah war hin- und hergerissen.
Es war alles wunderschön arrangiert. Der Raum wirkte durch das Kerzenlicht wie verzaubert und sie war hier mit dem Mann, den sie über alles liebte. Doch sie spürte, wie sie sich verkrampfte und eine leichte Panik kroch in ihr hoch.
Was ist, wenn er enttäuscht von dir ist? Was ist, wenn du dich total dämlich anstellst?
Sie spürte, wie die Angst ihr langsam die Tränen in die Augen trieb.
Jonas legte ihr einen Finger unter ihr Kinn und zwang sie mit leichtem Druck, den Kopf anzuheben und ihm in die Augen zu sehen.
„Leah … Was ist los?“
Seine Nähe verunsicherte sie. Die gleiche Nähe, die ihr in den letzten Tagen soviel Sicherheit gegeben hatte, machte sie plötzlich nervös.
„Nichts … es ist alles … so schön hier“, schluckte Leah.
Jonas lächelte sie warm an. „Der Abend hier soll in erster Linie für dich etwas ganz Besonderes werden. In welcher Weise auch immer … Aber das Wichtigste ist: DU sollst dich wohl fühlen und dich entspannen. Und du bestimmst, was geschieht und was nicht. Okay? Und wenn wir sämtliche Fernsehkanäle durchzappen, ist das völlig in Ordnung.“
Leah nickte und atmete auf, vor Erleichterung kullerte ihr eine Träne die Wange hinunter, sie fand sich selbst unglaublich blöd in diesem Moment. Aber seine Worte hatten sie beruhigt.
„Nicht weinen.“ Er küsste sie sanft weg. „Und keine Angst haben, ja?“
Leah schaute ihm in die Augen, er sah sie so voller Liebe an, dass ihr fast die Luft wegblieb.
„Danke“, flüsterte sie.
„Danke, dass du bei mir bist“, sagte Jonas leise und küsste sie ganz vorsichtig, er nahm ihre Hand und setzte sich mit ihr aufs Sofa.

„Möchtest du ein Glas?“ Er deutete auf den Champagner.
Leah dachte an die Worte der Ärzte. Alkohol nur in Maßen, hörte sie eine mahnende Stimme.
„Einen Schluck vielleicht.“
Jonas reichte ihr ein Glas. „Auf dich Leah, die tollste Frau, die ich je kennen lernen durfte – und ganz besonders auf deine Gesundheit.“
Leah lächelte verlegen, dann stieß sie mit ihm an und nippte an dem Champagner.
Er ging zum CD-Player und machte die Musik an.
„Möchtest du Tanzen?“
„Äh ja …“, stotterte Leah.
Jonas kam auf sie zu und führte sie ein bisschen vom Sofa weg.
„Leah, entspann dich bitte“, flüsterte er ihr ins Ohr.
Er legte vorsichtig die Arme um ihre Taille und zog sie an sich. Ein langsames Liebeslied begann, Leah bekam eine Gänsehaut.
Jonas sah ihr tief in die Augen. „Ich liebe dich“, langsam näherte sich sein Mund ihrem und zärtlich tastete sich seine Zunge zu ihren Lippen vor. Schüchtern erwiderte Leah seinen Kuss. Sie spürte wie eine warme Welle ihren Körper durchflutete. Ganz langsam streichelte Jonas über ihren Rücken. In Leahs Bauch begannen wieder die Schmetterlinge zu flattern.
Sie fuhr mit ihren Fingern durch seine Haare, streichelte zärtlich seinen Nacken und intensivierte den Kuss von ihrer Seite aus.
Jonas zog sie enger an sich heran, sie konnte trotz der Kleidung ihn mit jeder Faser ihres Körpers spüren und eine ungeheure Hitze breitete sich in ihr aus. Seine Hände strichen sanft ihre Wirbelsäule entlang, glitten immer tiefer ihren Rücken hinunter.
Sie spürte, wie er seine Finger unter ihre Bluse gleiten ließ, ein wohliger Schauer lief durch ihren Körper, langsam wurde auch Leah mutiger. Sie ließ ebenfalls eine Hand an ihm hinunterwandern, zupfte an seinem Shirt und streichelte über seinen Rücken.
Er umfasste mit seinen Händen ihren Po und hob sie auf seine Hüften hoch, Leah schrie überrascht auf. „Es wird nichts geschehen, was du nicht willst, okay?“, sagte er leise zu ihr, dann küsste er sie wieder leidenschaftlich und trug sie langsam zur Treppe.
Behutsam legte er sie aufs Bett, Leah sah ihn mit großen Augen an, langsam kroch die Angst wieder in ihr hoch.
Vorsichtig tupfte er kleine Küsse auf ihren Mund, seine warmen Lippen lösten wieder dieses Begehren in ihr aus, sie war immer wieder von seiner Wirkung auf sie überwältigt. Leah schlang ihre Arme um seinen Hals und zog ihn enger zu sich heran. Seine Zunge fuhr in ihren Mund und Leah erwiderte leidenschaftlich seinen Kuss, allmählich verflog ihre Angst, es fühlte sich alles so richtig an. Sie schob ihre Bedenken beiseite und schloss die Augen.
Jonas öffnete mit einer Hand ihre Bluse und zog sie ihr schnell aus, dann liebkoste er ihren nackten Bauch. Immer weiter glitt er nach oben, vorsichtig schob er ihren BH zur Seite. Er saugte zärtlich an ihrer Brustwarze, Leah seufzte leise auf, es war einfach himmlisch was er da tat. Jonas fuhr mit beiden Händen unter ihren Körper, geschickt öffnete er ihren BH und warf ihn auf den Boden.
Er betrachtete sie voller Verlangen. „Du bist so schön“, raunte er ihr zu.
Sie zupfte an seinem Shirt, Jonas verstand und zog es sich ebenfalls aus. Beide stöhnten auf, als sich ihre nackten Oberkörper berührten.
Mit einem Bein schob Leahs Schenkel leicht auseinander. Seine Küsse brachten sie jetzt komplett um den Verstand, mit allen Sinnen nahm sie ihn wahr.
Ihr Körper begann sich selbstständig zu machen, bog sich ihm immer weiter entgegen. Er streichelte immer wieder über ihre Brüste, seine Hand tastete sich weiter nach unten, fand ihren Hosenknopf und öffnete ihn. Immer wieder hielt er inne, schaute in Leahs Gesicht, sie lächelte ihn an.
Ihre Zweifel wurden immer schwächer. Sie wollte ihn spüren – ganz spüren. Ein Schauer lief durch ihren Körper, als seine Hand vorsichtig in ihren Slip glitt. Er küsste sie weiter, ihre Zungen spielten immer leidenschaftlicher miteinander. Leah streichelte über seinen Bauch, öffnete seine Hose und Jonas atmete scharf die Luft ein, als ihre Hand über seine Shorts streifte.
„Darf ich … darf ich dich ganz ausziehen?“ Seine Stimme klang heiser, sie nickte nur.
Leah nickte.
Leah schämte sich ein bisschen, als sie so ganz nackt vor ihm lag. Doch Jonas‘ Blick nahm ihr sofort die Bedenken. Er küsste sie wieder unendlich zärtlich und seine Finger fuhren langsam jede Kontur ihres Körpers nach. Seine Hand glitt nach unten, behutsam spreizte er ihre Beine. Zart streichelte an der Innenseite ihrer Schenkel entlang, touchierte sanft, fast zufällig immer wieder ihre empfindsamste Stelle. Leah wand sich unter seinen Berührungen, hob sich ihm entgegen. Ihre Finger krallten sich in seinen Rücken, jetzt wurden die Küsse von ihrer Seite aus fordernder. Sie spürte durch den Stoff seiner Hose durch seine Erregung. Leah schob Jonas‘ Jeans ein Stück hinunter und strich über seine Shorts, er atmete tief ein.
„Zieh sie aus“, flüsterte Leah, in seinen Augen sah sie sein Verlangen. Er streifte sich schnell die Kleidungsstücke ab und legte sich vorsichtig auf sie.
Seine nackte Haut auf ihrer zu spüren, ließ Leah erzittern. Jonas vergrub seine Hand in ihren Haaren, biss sanft in ihren Hals, eine Welle der Erregung fuhr durch ihren Körper.
Seine Küsse raubten ihr endgültig den Verstand, sie spürte seine Lippen überall auf ihrem Körper, sie glaubte vor Verlangen nach ihm zu vergehen. Er ließ seinen Mund immer tiefer wandern, über ihren Bauch hinunter und zwischen ihre Beine. Er liebkoste die Innenseite ihrer Schenkel. Schließlich fühlte Leah, wie seine Zunge sanft in sie eindrang, ihre Finger krallten sich in seinen Haaren fest, sie stöhnte laut auf.
Mit jeder Faser ihres Körpers nahm sie ihn wahr, sehnte sich nach ihm, wollte ihn endlich richtig fühlen. „Jonas“, flüsterte sie leise.
Er beugte sich über sie, sah ihr fragend in die Augen. „Willst du?“, fragte er mit sanfter Stimme.
Leah nickte, Jonas lächelte ihr zu. Er griff hinüber zu seiner Jeans, zog etwas heraus. Sie hob neugierig den Kopf, doch er drückte sie wieder zurück in die Kissen. „Schließ die Augen“, flüsterte er. Sie hörte ein Knistern, dann spürte sie ihn endlich wieder.
Er hielt noch einmal kurz inne, schaute sie voller Liebe an. „Sag’, wenn ich dir wehtue, ja?“
„Ja“, antwortete Leah.
Sie spürte, wie er sanft in sie eindrang, immer wieder zögernd, abwartend. Leah zog ihn zu sich hinunter, küsste ihn voller Begehren. Sie streichelte über seinen Rücken, zog mit ihren Fingernägeln Linien auf seiner Haut. Jonas stöhnte auf, mit einem etwas kräftigeren Stoss drang er ganz in sie ein. Sie spürte ihn ganz tief in sich drin, genoss das Gefühl, eins zu sein mit ihm. Ihre Gefühle überschlugen sich, sie hörte, wie er ihren Namen flüsterte, fühlte, wie sein heißer Atem ihr Gesicht, ihren Hals streifte. Immer schneller wurden ihre Bewegungen, sie hatten einen Rhythmus, die Welt um sie herum schien stillzustehen, es gab nur noch sie beide.
Ihr Verstand schien völlig ausgeschaltet, sie konnte, wollte nur noch fühlen – ihn fühlen. Leah spürte, wie eine heiße Woge durch ihren Körper lief. Sie stöhnte kurz auf, ein unvergleichliches Gefühl ließ sie erbeben, erzittern, dann spürte sie, wie auch Jonas heftig zusammenzuckte.

Mit geschlossenen Augen küsste er Leah erneut, diesmal unendlich zärtlich. Er glitt langsam aus ihr heraus, rollte sich auf die Seite und zog sie auf seinen Bauch.
Beide atmeten schwer und stoßweise, Jonas vergrub sein Gesicht in ihren Haaren, küsste immer wieder ihren Hals.
Dann sah er sie an, auf seine unvergleichliche Art, die Leah immer wieder gefangen nahm.
„Hallo Leah“, sagte er grinsend und küsste sie auf die Nasenspitze.