Eine zweite Chance – Teil 26

Charlotte drehte sich nervös vor dem Spiegel. Sollte sie das Kleid wirklich anlassen? Sie hatte es vor ein paar Tagen extra für den heutigen Abend gekauft, aber jetzt verließ sie doch ein wenig der Mut. Es war schon sehr sexy, machte aber ein atemberaubendes Dekolleté. Es endete etwas über ihren Knien, sie hatte lange mit sich gerungen, ob es nicht vielleicht doch zu kurz war. Darunter trug sie schwarze Dessous und halterlose Strümpfe, die ebenfalls sehr verführerisch aussahen.
„Du lässt das jetzt an“, beschwor sie ihr Spiegelbild dann schließlich und steckte sich schließlich noch die Haare hoch, aufgeregt schminkte sie sich. Immer wieder stellte sie sich die Frage, ob sie David gefallen würde.

Pünktlich auf die Minute klingelte er, sie sah, dass er schluckte, als er sie bewundernd musterte. „Du siehst wunderschön aus, Charlotte“, sagte er dann schließlich heiser und hauchte ihr einen Kuss auf die Lippen.
Und das ist noch untertrieben!, meckerte eine Stimme in ihm. Sie sah nicht nur wunderschön aus – sondern auch verdammt sexy und David hoffte jetzt inständig, dass aus diesem Abend mehr werden würde, als nur eine Verabredung zum Essen.
„Danke“, antwortete sie verlegen und holte sich ihren Mantel, David half ihr galant hinein.

Er führte sie in ein sehr elegantes Restaurant, Charlotte nahm peinlich berührt wahr, dass sie sehr viele Blicke von Männern auf sich zog.
„Ich werde gut auf dich aufpassen müssen“, raunte David ihr zu und legte besitzergreifend die Hand auf ihre Hüfte, als er sie zum Tisch führte.
„Und die Mäuschen sind bei deinen Eltern?“, fragte er sie, als sie am Tisch saßen.
„Ja, sie freuen sich schon sehr, dass sie dort schlafen dürfen. Meine Eltern haben ein volles Programm morgen für sie geplant.“
„Hört sich gut an.“ David sah ihr lange in die Augen und griff nach ihrer Hand. Zärtlich küsste er ihre Finger. Charlotte bekam eine leichte Gänsehaut.
Das Essen lenkte sie dann schließlich wieder ab. Es schmeckte vorzüglich, das Restaurant war ausgezeichnet.
„Sollen wir noch etwas Trinken gehen?“, fragte er sie anschließend und Charlotte stimmte gerne zu.

Sie gingen in eine Bar und da nur Platz an der Theke war, war Charlotte gezwungen, sich auf einen Barhocker zu setzen. Jetzt verfluchte sie die Länge ihres Kleides, denn als sie sich setze, blitzte die Spitze ihrer Strümpfe kurz hervor.
Davids Nackenhaare stellten sich kollektiv auf, als er sah, was sie drunter trug. Er wurde merklich unruhiger, versuchte sich nicht vorzustellen, wie sie wohl in Dessous aussehen würde.
Zu seinem Ärger begann ein anderer Gast, Charlotte in ein Gespräch zu verwickeln, er hatte sich einfach neben sie gestellt. In David kochte es immer mehr hoch, was bildete sich dieser Kerl eigentlich ein? Er hatte doch gesehen, dass er mit Charlotte hier war.
David beschloss, für klare Verhältnisse zu sorgen, und nahm Charlottes Hand. Sofort lächelte Charlotte ihm zu und als er ihre Finger zärtlich küsste, war dieses Kribbeln wieder da. Lange sahen sie sich nur in die Augen, dann beugte sich David zu ihr vor.
Sanft hauchte er ihr einige Küsse auf den Mund, bemerkte erleichtert, dass Charlotte sofort darauf einging. Langsam fuhr er mit seiner Zunge über ihre Lippen, die sie bereitwillig öffnete.
Sie küssten sich zuerst ganz vorsichtig, dann immer leidenschaftlicher. Davids Hände wanderten ihre Hüften hinab bis zu ihren Oberschenkeln und Charlotte seufzte leise auf. Das Kribbeln hatte sich in ihren Unterleib verlagert, ihr Körper reagierte ganz eindeutig auf ihn.
„Sollen wir gehen?“, flüsterte an ihrem Mund.
„Ja.“
Die kühle Januarluft ließ Charlotte wieder etwas klarer werden. David führte sie zu seinem Auto und steuerte es zu seiner Wohnung.
Während der Fahrt legte er seine Hand auf ihren Oberschenkel und das reichte schon aus, um Charlotte in Unruhe zu versetzen.
Sie überlegte, was wohl in seiner Wohnung passieren würde – dann beschloss sie aber, es auf sich zukommen zu lassen. Sie wollte ihn, sie wollte ihn so sehr, und wenn es heute Nacht geschehen würde, würde sie sich ganz bestimmt nicht sträuben.
Trotzdem war sie nervös. Seit über einem Jahr hatte sie nicht mehr mit einem Mann geschlafen. Wie würde es wohl mit David sein?

Engumschlungen gingen sie zu seinem Hauseingang und David konnte es kaum erwarten, sie in die Arme zu nehmen und zu küssen.
In seiner Wohnung nahm er ihr den Mantel ab. „Mach’s dir schon mal gemütlich, ich hole noch etwas zu trinken.“
Charlotte ging ins Wohnzimmer und stellte sich vor das große Fenster. Sie bewunderte den schönen Blick, seine Wohnung war einfach ein Traum.
Sie hatte David gar nicht kommen hören, jetzt schlangen sich seine Arme von hinten um sie herum. „Geht’s dir gut?“
„Ja“, antwortete sie wahrheitsgemäß. Charlotte schloss die Augen und lehnte sich mit ihrem Rücken an seine Brust an. Es war so schön, dass er bei ihr war und dass sie seine Wärme spüren konnte.
David küsste zärtlich ihren Hals, seine Lippen wanderten zu ihrem Ohrläppchen hinauf. Sanft knabberte er daran und Charlotte seufzte wohlig auf.
Seine Hände begannen, leicht über ihren Bauch zu streicheln, und langsam glitt er hinauf zu ihren Brüsten.
„Ich bin verrückt nach dir“, flüsterte er an ihrem Hals und saugte an der zarten Haut.
In Charlotte war alles in Aufruhr, seine Berührungen brachten ihr Blut mächtig in Wallung und sie fühlte sich wie elektrisiert. Sie spürte ihn intensiv, jede Stelle, die er berührte, schien zu brennen. Sie drehte den Kopf zu ihm und als sie seine Lippen auf ihren spürte, war es wie eine Erlösung. Es war kein zärtlicher Kuss, er war voller Verlangen. Ein Verlangen, das auch jetzt immer mehr von ihrem Köper Besitz ergriff. Sie spürte ein Ziehen in ihrem Schoss, schämte sich fast ein bisschen vor sich selbst, doch sie konnte sich dem jetzt einfach nicht mehr entziehen.
David wurde mutiger, sanft umschloss er mit seinen Händen ihre Brüste. Durch den Stoff ihres Kleides hindurch spürte er, wie sich ihre Brustwarzen verhärteten. Charlotte stöhnte leicht in seinen Mund, das machte ihn nur noch mehr an. Er fühlte deutlich, wie seine Erregung immer mehr anwuchs, er wusste jetzt nur noch, dass er sie wollte.
Eine Hand ließ er wieder zärtlich über ihren Körper hinuntergleiten, kurz ließ er sie auf ihrem Bauch verweilen, drückte sie ein bisschen enger an ihn heran.
Charlotte spürte jetzt deutlich, dass ihn das auch alles nicht kalt gelassen hatte. Sie rieb sich ein wenig an ihm und hörte, wie er scharf den Atem einsog.
Davids Hand wanderte weiter nach unten, glitt zwischen ihre Beine. Zärtlich fuhr er mit seinem Finger über ihre Scham.
Ein Zittern rollte durch Charlottes Körper. Wenn er schon so eine Wirkung auf sie hatte, wenn sie noch angezogen war, dann wollte sie sich gar nicht ausmalen wie es wäre, wenn kein störender Stoff mehr zwischen ihnen war.
David küsste sie jetzt fordernder, seine Finger glitten weiter an ihr hinab, fanden schließlich den Saum ihres Kleides und schlüpften darunter. Er tastete sich weiter nach oben vor, über den Rand ihrer Strümpfe bis zur zarten Haut ihrer Oberschenkel. Ein Schauer nach dem nächsten jagte durch seinen Körper.
Charlottes Verstand schaltete sich immer mehr ab. Sie konnte nichts mehr denken, bestand nur noch aus Begehren für ihn. Noch nie zuvor hatte sie so empfunden, hatte ein solches Verlangen nach jemandem gehabt. Sie wollte ihn, sie wollte ihn in sich spüren und mittlerweile hatten sich alle Skrupel verabschiedet.
Davids Finger glitten zärtlich zwischen ihre Beine, er konnte durch die Spitze ihres Höschens fühlen, wie feucht sie war. Fest presste er seine Hand auf ihre sensibelste Stelle, stimulierte sie weiter.
Charlotte konnte ein Stöhnen nicht mehr unterdrücken, sie war dankbar, dass sie sich an David lehnen konnte, sonst wären ihr die Beine vermutlich weggeknickt.
Er tastete mit der anderen Hand nach dem Verschluss ihres Kleides, fand schließlich den Reißverschluss und zog ihn auf.
Sanft schob er das Kleid von ihren Schultern, es glitt an ihrem Körper hinab und David verschlug es erneut den Atem. Sie trug schwarze Spitzenunterwäsche und mit ihren Strümpfen dazu sah sie aus wie die pure Sünde.
„Ich will dich, Charlotte. Bitte schlaf’ mit mir“, flüsterte er in ihr Ohr und sie drehte sich in seinen Armen um.
„Ich will dich auch.“ Sie presste ihre Lippen auf ihn und öffnete Knopf für Knopf sein Hemd. Jede Stelle, die der Stoff preisgab, bedeckte sie mit Küssen, schließlich zog sie es ihm mit einem Ruck aus.
David hielt es nicht mehr länger aus, er packte Charlotte an ihrem Po und hob sie auf seine Hüften.
Kurz überlegte er, ob er mit ihr ins Schlafzimmer gehen sollte, doch das war jetzt viel zu weit weg. Er legte sich mit ihr auf das Sofa, stützte sich mit seinen Armen neben ihrem Kopf ab und unterbrach nicht einmal den Kuss.
Charlottes Hände tasteten sich zu seinem Hosenbund vor. Sie zerrte ungeduldig an seinem Gürtel, schließlich gelang es ihr, ihn zu öffnen.
David sah sie verlangend an, als er spürte, wie sie seine Hose samt Shorts über seine Hüften schob, schloss er für einen Moment die Augen.
Sie umfasste zärtlich sein hartes Glied, bewegte ihre Hand leicht auf ihm Auf und Ab. David stöhnte auf und Charlotte rutschte weiter unter ihn. Mit der Zunge fuhr sie leicht über seine sensible Spitze, leckte den kleinen Tropfen ab, der sich gebildet hatte.
„Nicht Charlotte“, presste David mühsam hervor. Er zog sie wieder etwas unter sich hervor und küsste sie leidenschaftlich. „Ich komme sonst sofort“, murmelte er an ihren Lippen.
Charlotte lächelte ihn an. „Ich will dich in mir spüren, David … bitte.“

Mit einem Ruck zog er ihren Slip aus, öffnete geschickte ihren BH. Bewundernd sah er sie an, sie hatte schöne volle Brüste. Gierig leckte er an ihren Brustwarzen, biss sanft in die aufgerichteten Spitzen.
Charlottes Finger krallten sich in seine Haare, wieder überzog eine Gänsehaut ihren Körper. Sie bog sich ihm entgegen, rieb ihren Unterkörper an seiner Härte.
David hielt es nicht mehr aus. Er streifte seine restlichen Sachen ab und legte sich jetzt auf sie.
Ein paar Mal ließ er sein Glied durch ihre feuchte Hitze gleiten, er rieb sich immer wieder an ihrer empfindlichen Perle.
„David bitte…“, wimmerte Charlotte und sah flehend in seine dunklen Augen.
Mit einem heftigen Stoß drang David in sie ein und beide schrien laut auf, als sie endlich vereint waren.
David biss sich auf die Lippen, versuchte, sich etwas zu beruhigen, nicht sofort in ihr zu kommen.
Charlotte schlang ihre Beine um seine Hüften und seufzte auf, als er noch tiefer in sie glitt. Sie fühlte sich komplett ausgefüllt, er hatte sie gänzlich in Besitz genommen. Sie begann, sich leicht unter ihm zu bewegen, und David ging auf ihren Rhythmus ein. Die Beherrschung nicht zu verlieren, verlangte ihm einiges ab.
Charlotte zog seinen Kopf zu sich hinunter, fordernd küsste sie ihn und ihre Fingernägel zogen feine Linien auf seinem Rücken.
David steigerte den Rhythmus, stieß immer heftiger und schneller in sie. Charlotte schrie leise auf, als sie ihn noch tiefer in sich spürte, heiße Wellen jagten durch ihren Körper.
„David …“ Sie war wie in einem Rausch, bestand nur aus Erregung, sie waren eins, das Gefühl war unbeschreiblich. Er dehnte sie völlig auf, schon allein ihn in sich zu spüren, brachte sie fast zum Orgasmus.
David riss sie immer weiter mit, ihr Atem ging heftiger, schneller.
Sie spürte, wie sich ein gewaltiger Höhepunkt aufbaute, ihr wurde schwarz vor Augen, sie stöhnte noch einmal laut seinen Namen und dann überrollte es sie einfach. Er katapultierte sie in eine andere Dimension.
David spürte, wie Charlottes innere Muskeln sich um ihn zusammenzogen, sah, dass eine Gänsehaut ihre Haut überzog. Er konnte sich jetzt auch nicht mehr zusammenreißen, noch ein paar Mal stieß er fest in sie hinein, dann überkam ihn ein wahnsinniger Höhepunkt, der ihm den Atem nahm. Er schrie laut auf, dann ergoss er sich tief in sie, immer wieder, in mehreren Schüben, pumpte er seinen Samen in sie hinein.
Erschöpft brach David auf ihr zusammen. Er hatte so etwas noch nie erlebt. Sein Orgasmus war so intensiv gewesen, dass er geglaubt hatte, fast abzuheben.
Er vergrub sein Gesicht an ihrem Hals, küsste ihre Haut, die jetzt leicht salzig schmeckte.
„Ich liebe dich … das war Wahnsinn.“
„Ja“, sagte sie nur leise und presste ihn fest an sich.
David wollte sich vorsichtig aus ihr zurückziehen, doch sie hielt ihn mit ihren Beinen umklammert. „Bitte nicht … nur einen Moment noch“, bat sie ihn. „Ich will dich noch ein bisschen spüren.“
„Nichts lieber als das“, lächelte er ihr zu, leicht bewegte er sich wieder in ihr. Er stützte sich mit seinen Händen neben ihren Kopf ab, um sie etwas von seinem Gewicht zu entlasten.
Dann schaute er sie zerknirscht an. „Charlotte?“
„Ja?“, sie wunderte sich über seinen Gesichtsausdruck.
„Eigentlich hatte ich mir das ganz anders vorgestellt“, murmelte er und küsste sie zart. „Ich wollte dich richtig langsam verführen. Vor dem Kamin, auf einer kuscheligen Decke … und nicht so über dich herfallen.“ Mit treuem Blick schaute er sie an.
Charlotte bog sich ihm entgegen, sie fühlte, wie sein Glied sich wieder in ihr versteifte.
„Soll ich mich wieder anziehen, rausgehen und klingeln?“, neckte sie ihn und biss ihn in seine Unterlippe.
„Untersteh’ dich“, sagte er in ihrem Mund. „Ich will dich noch mal.“
Statt einer Antwort umklammerte sie ihn mit ihren Beinen wieder fester, zog ihn tiefer in sich hinein.
Diesmal ließen sie sich mehr Zeit, David spielte immer wieder mit seiner Zunge mit ihren Brustwarzen, sie küssten sich zärtlich.
Er schaffte es sofort, sie zu erregen, Charlotte kannte das von sich nicht. Meist hatte sie nach einem Mal genug, doch mit ihm war es anders. In ihr loderte ein Verlangen für ihn, dass sie zu verbrennen schien. Sie genoss das Gefühl, sich ihm ganz hinzugeben, von ihm genommen zu werden.
Sanft brachte David sie zu ihrem Höhepunkt, auch er kam fast gleichzeitig mit ihr. Sie spürte, wie er sich in ihr ergoss, dann zog er sich langsam aus ihr zurück.

David nahm sie sofort fest in seine Arme, ihr Atem ging noch sehr schnell, genau wie seiner. „Ich liebe dich.“
Charlotte kuschelte sich enger an ihn, sog tief seinen Geruch in sich auf. „Ich liebe dich auch…“, flüsterte sie. „Aber das mit dem Kamin ist eine gute Idee.“ Sie sah ihm lange in die Augen.
David lächelte sie an. „Warte hier…“, raunte er ihr zu.

Er holte eine Decke, machte den Kamin an. Dann kam er zu ihr, hob sie auf seine Arme und setzte sie vor das knisternde Feuer.
Sie so nur mit ihren sexy Strümpfen dort sitzen zu sehen, brachte in ihm wieder alles in Wallung, er war einfach süchtig nach ihr.
David reichte ihr ein Glas Wein, sie stießen an und er versank in ihren Augen, in denen sich das Feuer spiegelte.
Behutsam drückte er sie auf den Rücken, küsste ihren Körper. Sie roch unwiderstehlich gut. Nach Charlotte, nach ihm, nach ihrer Lust – nach Sex.

„Was tust du mit mir?“ Er knabberte zärtlich an ihrer Lippe.
„Ich liebe dich, David Herbold…“, lächelte sie.
David legte sich auf sie, griff nach ihren Händen, seine Finger verschränkten sich mit ihren.
Wie von selbst glitt er wieder in sie hinein, sie war noch feucht von ihrem vorherigen Liebesspiel.
„Ich lass’ dich nie wieder gehen“, murmelte er und beide stöhnten auf, als er ganz in ihr war.
„Das hoffe ich, David.“ Ihre Stimme war heiser, sie spürte einen Kloß in ihrem Hals.
„Was ist?“, er hielt in seiner Bewegung inne.
„Es ist so schön – fast wie ein Traum“, schluckte sie.
„Das ist kein Traum – soll ich es dir beweisen, wie real das hier ist?“, spitzbübisch grinste er sie an.
„Ja“, nickte sie.
„Dann halt’ dich an mir fest“, flüsterte er heiser.