Eine zweite Chance – Teil 39

„Alles klar?“, riss er sie sanft aus ihren Gedanken.
Charlotte lächelte ihm zu. „Ja und wie. Es ist traumhaft schön hier.“ Sie nahm ihm ein Glas ab und stieß mit ihm an.
„Auf uns“, sagte er leise.
Charlotte erwartete eigentlich, dass sie die Nacht hier verbringen würden, doch zu ihrer Überraschung sprang David auf und startete den Motor.
„Wo fahren wir denn hin?“, fragte sie verdutzt.
„Wirst du schon sehen“, grinste er nur. Charlotte stellte sich hinter ihn und umarmte ihn. Der Vollmond schien so hell, dass David keine Probleme hatte, dass Schiff zu steuern.
„Jetzt weiß ich, warum wir unbedingt bei Vollmond heiraten mussten“, neckte sie ihn. „Damit du was sehen kannst!“ Sie schlug ihm leicht auf die Schulter. „Und ich dachte, du wärst ein Romantiker!“
„Bin ich das etwa nicht?“
„Wem gehört das Boot?“, erkundigte Charlie sich.
„Einem Kollegen. Leider ist meines ja zu weit weg, um mal eben schnell hinzufahren.“ Er drehte sich schnell zu ihr herum und küsste sie zärtlich. „Aber lenk nicht ab: Du wirst schon sehen, wie romantisch ich sein kann …“, flüsterte er in ihren Mund.
Sie erreichten eine kleine Bucht. Weit und breit war kein anderes Boot zu erkennen, sie waren hier offenbar wirklich ganz alleine.
„Und? Was sagst du nun?“
„Es ist wirklich toll hier.“
David ließ den Anker zu Wasser, dann hatte er endlich Zeit, sich um seine sehr reizvolle Frau zu kümmern.
Es war alles irgendwie ein bisschen irreal. Sie in diesem Kleid auf dem Segelboot zu sehen, das sanfte Licht, der See um sie herum – aber er hätte sich keinen schöneren Moment vorstellen können.

Er zog sie an sich, küsste zärtlich ihren Hals. Der Duft ihrer Haut nahm ihm fast den Atem.
Charlotte fragte sich nicht mehr, wie er das immer schaffte, ihr im Handumdrehen eine Gänsehaut einzujagen, sie genoss seine Lippen, die jeden Zentimeter ihres Dekolletés liebkosten.
David konnte sich gar nicht sattsehen an ihr. Sie atmete etwas heftiger und ihr Brustkorb hob und senkte sich schnell, was in dem Corsagenkleid sehr verlockend aussah.
Er fuhr mit seiner Zunge am Rand des Kleides entlang und entlockte Charlotte ein leises Seufzen. Schließlich wanderte sein Mund wieder höher und sie trafen sich zu einem Kuss.
David löste vorsichtig die kleinen Haarspangen, weich fielen ihre Haare über ihre Schultern hinab. Dann ließ er seine Hände über ihren Rücken gleiten, tastete nach den kleinen Häkchen und Knöpfen, die ihr Kleid zusammenhielten. Innerlich hoffte er, dass der Designer des Kleides es ihm nicht zu schwergemacht hatte, aber seine Erfahrung kam ihm zu Hilfe. Es ging leichter, als er befürchtet hatte.
Charlotte ließ ihre Finger durch seine Haare gleiten, der Kuss wurde immer fordernder und dass er dabei war, ihr Kleid zu öffnen, ließ sie erschauern.
Endlich hatte er es geschafft, der seidige Stoff glitt langsam an ihr hinunter.
Ihm stockte der Atem. Sie hatte nur einen knappen Spitzen-Slip an – und sonst nichts.
„Charlotte“, sagte er heiser, ließ sie aus dem Kleid aussteigen und warf das wertvolle Designerstück achtlos zur Seite.
„Jetzt du“, flüsterte sie und öffnete mit leicht zitternden Händen sein Hemd. Im Mondlicht schimmerten seine Augen schwarz, doch die Leidenschaft und das Verlangen, das sie darin erkennen konnte, ließen sie erbeben.
David ließ sie gewähren, konnte seinen Blick nicht abwenden von seiner schönen Frau. Als sie seine Hose öffnete, musste er schlucken, er war so erregt, dass es ihm schon fast unangenehm war. Wenn er sie jetzt nehmen würde, würde alles sehr schnell vorbei sein.
„Sollen wir … sollen wir schwimmen gehen?“, fragte er mit rauer Stimme.
Charlotte schaute ihn überrascht an. „Schwimmen?“
„Ein bisschen Abkühlung wäre nicht schlecht“, sagte er leicht zerknirscht.
Charlotte grinste frech, presste sich eng an ihn, spürte, wie seine Härte zwischen ihre Beine glitt.
„Okay, wenn du meinst, dass das nötig ist“, leicht biss sie ihn in seine Unterlippe.
„Ja – ist es.“
Charlotte löste sich von ihm und streifte sich ihr Höschen ab. Etwas unsicher sah sie auf das dunkle, glitzernde Wasser.
David sprang zuerst hinein, es war erfrischend, aber nicht kalt. Er streckte die Arme nach ihr aus, und sie ließ sich langsam in den See gleiten.
Die anfängliche Skepsis bei Charlotte verflog rasch. Es war herrlich hier zu schwimmen. Das Wasser hatte eine angenehme Temperatur und das Mondlicht verlieh dem Ganzen einen besonderen Zauber.

David steuerte das Ufer an, bis er Boden unter den Füßen hatte. Charlotte war ihm gefolgt, er griff nach ihrer Hand und sie schmiegte sich an ihn.
„Das war eine wundervolle Idee … das alles – das Boot, die Bucht hier … zu schwimmen.“
David küsste sie zärtlich, spürte ihre aufgerichteten Brustwarzen an seiner Haut. „Ist dir kalt?“, raunte er in ihren Mund.
„Nein.“ Sie lächelte verlegen. „Das kann ich nicht gerade sagen.“
David seufzte auf, genoss es, hier mit ihr zu stehen, vom warmen Wasser umspült zu werden. Ihre Finger streichelten über seinen Rücken, wanderten hinab zu seinem Po.
David stöhnte leicht auf. „Du machst mich verrückt, Frau Herbold.“
Er ließ seinen Mund hinab wandern, umschloss ihre Brustwarzen. Langsam spielte seine Zunge mit ihnen, sanft biss er hinein. Die Abkühlung durch das Wasser hatte nicht wirklich lange angehalten. Er begehrte sie so sehr, dass es schon fast schmerzhaft war. Seine Hand glitt an ihrem Körper hinab, streifte ihren Bauch. Sanft spreizte er dann ihre Beine.
Charlotte schluckte heftig, schloss die Augen. Sie war so erregt, dass sie glaubte, es nicht mehr aushalten zu können. Schon auf dem Boot war diese knisternde Spannung zwischen ihnen gewesen – jetzt schien alles in ihr auf ihn zu warten. Sie spürte, wie er langsam mit einem Finger in sie eindrang. Charlotte schwanden die Sinne, sie krallte sich an ihm fest, biss ihn dann in die Schulter.
„Bitte nimm’ mich“, keuchte sie heiser.
David sah in ihr Gesicht, küsste sie leidenschaftlich und hob sie vorsichtig auf seine Hüften.
Charlotte fühlte seine harte Spitze an ihre Spalte, ein paar Mal rieb er sich an ihrer empfindlichen Perle.
Jetzt hielt es auch David nicht mehr aus. Mit einem Ruck drang er in sie ein, beide stöhnten laut auf, als sie endlich vereint waren.
Wieder trafen sich ihre Lippen, diesmal küssten sie sich fordernd, voller Verlangen.
David bewegte sich heftiger in ihr, ihre Finger bohrten sich in seinen Rücken, ihr Atem ging immer schneller.
„Bitte komm’“, raunte er in ihren Mund, Charlotte nickte nur und zusammen fanden sie endlich die Erlösung. Heiß ergoss er sich in ihr und sie schmiegte erschöpft ihr Gesicht an seinen Hals.

„Wow“, flüsterte er mit belegter Stimme.
„Wow?“ Charlotte musste jetzt kichern. „Was für eine Hochzeitsnacht!“
„Was dagegen einzuwenden? War es zu schnell?“ Er drehte ihr Gesicht zu sich herum und grinste sie an.
„Nein, es war genau richtig – ich hätte es mir nicht schöner vorstellen können“, Charlotte küsste ihn wieder zärtlich.
Behutsam hob David sie wieder hinunter. „Die Nacht ist noch nicht vorbei“, sagte er leise. „Lass uns zum Schiff zurückschwimmen…“

Er reichte ihr einen Bademantel und wickelte sie darin ein.
Dann setzten sie sich an Deck, Charlotte nahm zwischen seinen Beinen Platz und lehnte sich mit ihrem Rücken an seine Brust.
Sie genossen eine Zeit lang schweigend die warme Sommernacht, schauten in den Sternenhimmel, hauchten sich immer wieder kleine Küsse zu.
„David?“ Charlotte fasste sich ein Herz, war jetzt doch nervös wegen seiner Reaktion.
„Hm?“
„Wir … also … zwei Projekte haben wir ja jetzt abgeschlossen.“
„Hm.“ David grinste in sich hinein. Er hatte eine ungefähre Ahnung, auf was sie hinauswollte, aber ein bisschen wollte er sie jetzt doch zappeln lassen.
„Na ja – ich dachte … also wir hatten ja mal gesprochen wegen der Zimmeraufteilung in unserem Haus …“ Sie knetete nervös ihre Hände.
„Hm.“
„Ich … ich hätte gerne noch ein Baby.“ Scheu sah sie ihn von der Seite an, er schaute starr nach vorne auf das Wasser, an seiner Miene konnte sie nichts ablesen.
War wohl doch keine so gute Idee, sich die Hormonspirale entfernen zu lassen!, meckerte es vorwurfsvoll in ihr.
„Du meinst, es sollte noch jemand in unser Ssloss einziehen?“ Endlich sah er sie an, trotz des fahlen Lichtes konnte sie es in seinen Augen aufblitzen sehen.
Charlotte musterte ihn aus zusammengekniffenen Augen misstrauisch. „Du hast die ganze Zeit gewusst, was ich sagen wollte, oder?“
Jetzt prustete David los. „Jep.“
Charlotte drehte sich herum, sofort stieß sie ihn nach hinten, sodass er auf dem Rücken zu liegen kam. Dann ließ sie sich auf seinen Bauch plumpsen und drückte mit ihrem Knie seine Beine auseinander.
„Und du bist doch ein Schuft. Das wirst du mir büßen“, murmelte sie und biss in seine Lippe.
„Hey“, protestierte er, doch dann spürte er, wie Charlotte den Gürtel seines Bademantels löste.
„Ich möchte sehr, sehr gerne ein Kind mit dir Charlotte. Das wäre mein größter Wunsch. Ich liebe die beiden Mäuschen – ich könnte meine eigenen Kinder nicht mehr lieben. Aber es wäre irgendwie noch das Tüpfelchen auf dem i“, sagte er ernst.
„Finde ich auch“, hauchte sie an seinen Lippen, dann fuhr ihre Hand in seinen Bademantel.
„Aber, du hast doch eine Spirale, oder?“, hakte er nach, dann schloss er kurz die Augen, als er ihre Finger an seinem nackten Bauch spürte. Zärtlich fuhr sie über seine Haut, glitt immer tiefer hinab zu seinen Oberschenkeln, sparte sich aber die Mitte aus.
„Nicht mehr – ich hab’ sie mir vor Kurzem entfernen lassen“, gestand sie ihm.
David schaute sie überrascht an, dann lächelte er glücklich. Er wollte sie sanft von sich lösen, doch Charlotte beharrte auf dieser Position.
Immer weiter streichelte sie ihn, ohne ihn direkt an seiner empfindlichsten Stelle zu berühren. David wurde immer unruhiger, spürte nur allzu deutlich, wie sein Blut in seinen Unterleib strömte.
Charlotte setzte sich auf, öffnete ihren Bademantel und ließ ihn von ihren Schultern gleiten.
„Du bist so schön“, seufzte David auf, betrachtete in Ruhe ihren nackten Körper. Er wollte ihre Brüste streicheln, doch Charlotte hielt seine Hand fest.
„Bleib ganz ruhig liegen“, sagte sie leise.
„Das kann ich nicht, wenn du so vor mir sitzt“, keuchte er.
Charlotte grinste, dann zog sie den Gürtel aus seinen Bademantel, nahm erst eine Hand von ihm, dann die zweite. Schnell fesselte sie ihn und zog den Gürtel durch eine Leinenführung. Schon praktisch, so ein Segelboot, schoss es ihr durch den Kopf.
„Charlotte!“ Er war völlig überrumpelt von ihrer Aktion und riss die Augen auf.
Charlotte war von sich selbst überrascht. So was hatte sie noch nie getan, es war mehr ein spontaner Einfall gewesen. Aber ihn so hilflos vor sich zu haben, hatte schon was.
Sie beugte sich über ihn, küsste zärtlich seinen Mund, ließ ihre Zunge sanft hineintauchen. Eine kleine Ewigkeit lang küssten sie sich nur, dann fuhr sie mit ihren Lippen seinen Hals hinab, über seine Brust.
Behutsam knabberte sie an seinen Brustwarzen, lächelte, als sie ihn aufstöhnen hörte.
Charlotte nahm ihre Hände zur Hilfe, streichelte ihn überall, während ihre Lippen immer weiter an ihm hinabglitten.
David wand sich unruhig, er glaubte es fast nicht mehr auszuhalten. Ihre nackten Brüste streiften immer wieder seinen Körper und ihre blonden Locken kitzelten ihn.
Aufreizend langsam fuhr Charlotte mit ihrer Zunge weiter hinab.
Sein Glied war aufgerichtet, zart fuhr sie über die weiche Haut, bis zu seiner Spitze hinauf.
„Charlotte …“ Er schluckte heftig. „Bitte lass’ mich auch bei dir …“
„Schsch …“ Sie nahm seine Härte mit ihrem Mund auf, saugte leicht daran, während ihre Fingernägel feine Linien auf seinem Bauch zogen.
„Wenn du nicht gleich aufhörst, wird das hier eine sehr einseitige Sache“, keuchte er und zog an seinen Fesseln. „Und das ist nicht gerade förderlich fürs Babymachen.“
Charlotte kicherte leise, sagte aber nichts.
„Bitte setz dich auf mich“, stöhnte er, er spürte, wie sie mit ihren Zähnen leicht an seiner empfindlichen Spitze knabberte.
Sie tat ihm den Gefallen nur allzu gerne. Ganz langsam ließ sie sich auf ihn gleiten, genoss jeden Zentimeter, den er in ihr aufdehnte. Sie beugte sich über ihn und löste den Gürtel.
Sie klammerten sich aneinander, fast schon wie zwei Ertrinkende.

David flüsterte immer wieder ihren Namen, streichelte über ihre Haare. Sie zitterte immer noch.
Nach einer kleinen Ewigkeit stand David auf, zog sie mit hoch und führte sie in seine Kajüte.
Vorsichtig legte er sie auf das Bett.
„Oh, wie schön“, sagte sie verzückt und betrachtete die Rosen.

David reichte ihr noch ein Glas Champagner, dann kuschelten sie sich zusammen unter die leichte Decke.
„Ich glaube, ich hätte mir nie erträumen lassen, dass meine Hochzeitsnacht mal so gigantisch wird“, raunte er in ihr Ohr.
Charlotte lächelte ihn nur an, dann gab sie sich seinen Küssen hin.