Eine zweite Chance – Teil 49

„Meinst du, mit denen beiden wird’s was?“ David zog Charlotte fester in den Arm.
„Keine Ahnung. Sarah ist halt sehr zurückhaltend. Michael wird viel Fingerspitzengefühl brauchen.“ Charlotte zuckte mit den Schultern, war aber auch gespannt, wie das Date von Michael und Sarah verlaufen würde. Die beiden hatten sich heute getroffen und immerhin – Sarah war noch nicht zurück.
„Ich denke, das hat er.“ David küsste zärtlich ihre Stirn, dann legte er eine Hand auf Charlottes Bauch. „Ich kann es überhaupt nicht erwarten, bis die Babys da sind“, murmelte er an ihrer Schläfe.
„Frag mich mal“, seufzte sie auf. Sie schloss die Augen und genoss Davids Streicheleinheiten. Er war sehr sanft und zärtlich und sie vermisste es, mit ihm zu schlafen.
David betrachtete sie liebevoll. Sie war so schön und der gewölbte Bauch verlieh ihr noch einen ganz besonderen Reiz. Für ihn kam keine Frau der Welt auch nur annähernd an sie heran. Er sagte ihr das sehr oft und wusste doch genau, dass sie an sich zweifelte.
Irgendwann war sie eingeschlafen und David schmiegte sich an sie. Mit Grauen dachte er an die nächsten Wochen. Sie waren voller Termine. Sein Vater war voll des Lobes für ihn und nahm ihm einige Dinge ab – aber auf den wichtigsten gesellschaftlichen Verpflichtungen würde er persönlich anwesend sein müssen.

Charlotte schaute Sarah dankbar an. Die Blumen waren wirklich wunderschön. Es waren drei Sträuße, ein großer und zwei kleinere, alle bestehend aus Rosen.
Charlotte wurde schwer ums Herz, weil sie heute nicht in Hamburg an seinem Grab sein konnte. Sie konnte manchmal nicht glauben, dass es jetzt schon zwei Jahre her war, als er starb.
Auch wenn sie mit David unglaublich glücklich war – sie würde die Zeit mit Jonny nie vergessen, sie immer in ihrem Herzen hüten wie einen kostbaren Schatz. Er war einzigartig gewesen. Und sie vermisste ihn in manchen Augenblicken doch immer noch schmerzlich.
Sarah ging mit den Flöckchen zu dem Apfelbaum, sie legten die drei Sträuße davor ab. Luna und Suri hielten sich oft dort auf und erzählten ihrem Papi, was sie so erlebt hatten.
Charlotte hatte überlegt, auch aufzustehen und dorthin zu gehen, doch Sarah hatte ihr davon abgeraten. „Du sollst liegen, Charlotte. Und Jonny hätte das sowieso nicht gewollt, dass du seinetwegen etwas riskierst“.
Charlotte musste ihr Recht geben und nachdem Sarah mit den Flöckchen wieder aus dem Garten zurück war, zündeten sie eine Kerze an und schauten sich Bilder von Jonny an.

David wusste, dass der heutige Tag für Charlotte sehr schmerzhaft war. Und er war froh, dass Sarah da war. Auch wenn er für sich mit Jonny seinen Frieden geschlossen hatte, sie um Jonny trauern zu sehen, war für ihn immer noch komisch.
Diese Momente, an denen sie an ihren verstorbenen Mann dachte, wurden seltener und David wusste, dass sie ihn wirklich liebte. Aber manchmal versetzte es ihm doch einen Stich, dagegen konnte er sich nicht wehren.
Als er nach Hause kam, berichteten die Mäuschen ihm, dass sie Blumen an das Apfelbäumchen gebracht und Fotos angeschaut hatten. Doch alle, auch Charlotte, wirkten nicht sonderlich bedrückt, und David war erleichtert.

Charlotte war traurig, als Sarah wieder abreiste. Und sie bemerkte, dass ihre Freundin ebenso wehmütig war. Sie und Michael hatten sich tatsächlich jeden Abend gesehen. Charlotte bohrte nicht zu sehr nach, aber die Tatsache, dass Michael in zwei Wochen zu ihr nach Hamburg reiste, ließ doch schon einige Vermutungen zu.

Heute war so einer dieser Termine, die David am liebsten gar nicht wahrgenommen hätte. Es war eine Wohltätigkeitsveranstaltung, zu der die Stiftung, die sein Vater ins Leben gerufen hatte, einmal im Jahr veranstaltete. Es kamen Vertreter aller großen europäischen Verlagshäuser, zudem unzählige Prominente aus Wirtschaft, Politik und Showbusiness. Und natürlich jede Menge Klatschreporter.
Sein Vater fühlte sich angeschlagen, deswegen hatte David seine Mutter gebeten, ihn zu begleiten, doch sie hatte ausgerechnet an diesem Abend Migräne und missmutig fuhr er dann alleine hin.
Charlotte hatte ihm viel Spaß gewünscht, er hatte sich nur knurrend dafür bedankt.

David stöhnte schon auf, als er die vielen Fotografen sah, die vor dem Eingang herumlungerten. Er wurde ebenfalls oft abgelichtet und natürlich sofort nach Charlotte befragt. Eigentlich hatte er Fragen nach ihr immer abgeblockt, aber lange würde er ihren Zustand nicht mehr verheimlichen können. Und immerhin war Ehrlichkeit in diesem Falle besser, als Spekulationen über ihre Beziehung.
„Meine Frau hat ein paar Probleme mit der Schwangerschaft.“ Er lächelte unverbindlich und ging hinein in den Festsaal.
Es dauerte keine zehn Minuten, da hing schon Natascha an seinen Fersen. Sie war ein Model und hatte mal für eine Anzeigenkampagne des Verlages Werbung gemacht. David hoffte, sie schnell wieder loswerden zu können.

„Nein, sieh mal an. Schon wieder ganz der Alte, was?“
David brauchte sich gar nicht herumzudrehen, die Stimme kannte er aus tausenden heraus.
„Hallo Monique. Lange nicht gesehen.“ Er bemühte sich um eine freundliche Miene, dabei war sie die Letzte, die er heute sehen wollte – schon gar nicht, wenn Natascha noch wie eine Klette an ihm hing.
„Kann man wohl sagen.“ Monique gab ihm einen Kuss auf die Wange und stellte sich sehr dicht an ihn heran. „Wie kommt es, dass man dich nur noch selten auf Society Events sieht? Hat dich deine kleine Frau so an der Kandare?“ Sie legte ihre Hand auf seinen Unterarm, früher hätte ihm das nichts ausgemacht, jetzt störte ihn das ungemein.
„Keinesfalls“, antwortete er höflich. „Erst mal bin ich sehr gerne bei meiner Familie und zum anderen geht es ihr gesundheitlich nicht so gut.“ Er hoffte, Monique mit dieser Antwort zufriedenzustellen.
„Oh – wie schade“, säuselte sie falsch. „Probleme mit der Schwangerschaft. Ich hab’s schon gehört, sie darf nur liegen.“
Woher weiß sie das denn schon wieder? Er seufzte innerlich auf, aber nachdem Charlottes Beschwerden auch im Verlagshaus bekannt waren, konnte es gut sein, dass jemand sich verplappert hatte. Und Monique hatte als Verlegerin eines Boulevardmagazins ihre Kontakte überall.
„Ja, aber das ist ja alles nur vorübergehend.“ Er musste sich wirklich bemühen, freundlich zu bleiben.
„Dann kommst du ja ziemlich zu kurz im Moment, oder?“ Ein verschlagenes Lächeln hatte sich auf ihre Lippen gelegt. Sie trat noch einen Schritt auf ihn zu und legte die Hände in seinen Nacken. „Kann ich dir da irgendwie behilflich sein?“
David spürte, wie sie ihren Unterleib auffordernd gegen seinen drückte. Jetzt reichte es ihm wirklich. Genervt löste er Moniques Hände und schob sie sanft, aber bestimmt von sich.
„Ob du es glaubst oder nicht: Ich bin glücklich und habe eine fantastische Beziehung. Und meine Familie geht mir über alles!“, zischte er ihr zu.
„Oh David, ich bitte dich!“, spottete Monique. „Wem willst du das denn erzählen? Bist du wirklich so ein Pantoffelheld geworden? Heiratest eine Frau, die Kinder von einem anderen hat, und mutierst zu einem Weichei? Das glaub ich nicht.“ Sie ließ nicht locker und presste sich wieder an ihn. Mit einer Hand fuhr sie leicht über seinen Schritt. „Ich bin sicher, ich kann einiges für dich tun. Weißt du noch, wie geil es damals mit uns war?“
„Monique!“ Energisch schubste er sie jetzt weg. Aus den Augenwinkeln nahm er wahr, wie sich einige Leute interessiert zu ihnen herumdrehten. „LASS ES SEIN!“
Sie sah sich etwas peinlich berührt um, lächelte dann die anderen Gäste gequält an. Als sich alle wieder umwandten, kam sie mit eisigem Gesichtsausdruck auf ihn zu.
„Was fällt dir ein, David Herbold? Wie kannst du es wagen, so mit mir umzuspringen?“
„Ich gehe so mit dir um, wie du es verdient hast. Du bist so billig, Monique!“ Er spie ihr die Worte entgegen und ließ sie dann stehen.
Hastig ging er an die Bar und orderte einen Drink. Auf Ex spülte er ihn hinunter. Diese Frau war eine Plage – er konnte überhaupt nicht mehr verstehen, wie er sich je mit ihr hatte einlassen konnte.
Sie war schon echt scharf im Bett!, säuselte eine Stimme ihm zu. Doch ihn beschlich das ungute Gefühl, dass er Monique vielleicht etwas freundlicher hätte abservieren müssen.
Den Rest des Abends hielt sie sich auf Abstand, begnügte sich damit, ihm hin und wieder giftige Blicke zuzuwerfen. David hoffte, dass sie es dabei belassen würde.

„Und wie war’s?“ Charlotte hatte auf ihn gewartet und schaute ihn aufmerksam an.
„Oh, wie immer.“ Er kam zu ihr und küsste sie zärtlich. „Langweilig ohne dich“, murmelte er an ihren Lippen. Er hatte auf der Heimfahrt überlegt, ob er Charlotte von dem Treffen mit Monique erzählen sollte, sich dann aber dagegen entschieden. Er wollte sie nicht aufregen. Er wusste, dass sie die Fotos und Berichte über solche Events, auf denen er mit anderen Frauen abgelichtet war, belasteten. Und auch wenn er ihr noch sooft beteuerte, dass das alles nur Gerüchte waren und manche Zeitungen einfach davon lebten, wild zu spekulieren, er spürte, dass es sie traurig machte.
Charlotte lächelte ihn liebevoll an. „Bald kann ich wieder mitkommen“, versprach sie ihm. Und das wollte sie auch unbedingt. Sie wollte es allen zeigen, dass sie und David zusammengehörten. Und dann würden vielleicht auch die Gerüchte aufhören, die die Klatschspalten immer mal wieder einstreuten.
„Ich freu mich drauf.“ Sanft streichelte er über den jetzt deutlich gewölbten Bauch. „Was machen die beiden Zwerge? Waren sie brav?“
„Na ja, teilweise waren sie sehr lebhaft.“ Charlotte legte ihre Hand auf seine. „Aber ich bin froh über jeden Tritt.“ Sie schluckte hart. Sie versuchte zwar, ihre Angst, dass etwas mit der Schwangerschaft schiefgehen könnte, von sich zu schieben, aber das war gar nicht so einfach. Und das Liegen machte sie mürbe. Seitdem feststand, dass sie Zwillinge bekommen würde, wurde auch keine Auflockerung der Anordnung in Aussicht gestellt und sie bekam jetzt noch zusätzlich Medikamente, die die Lungenreife der Babys fördern sollten.
„Nicht mehr lange, Schatz.“ David schob ihren Pulli nach oben und bedeckte ihren Bauch mit lauter kleinen Küssen.
Als Reaktion kam ein Tritt gegen die Bauchdecke. Er lachte laut auf. „Hey – was soll denn das?“, schimpfte er und pikste leicht auf die Stelle, wo er eben getreten wurde.
Charlotte musste ebenfalls kichern. „Das war bestimmt dein Sohn – vielleicht wird er mal Fußballspieler.“
„Ja.“ David lächelte glücklich. Auch wenn er sich anfangs immer eine Tochter gewünscht hatte, dass er bald Vater eines kleinen Jungen sein würde, erfüllte ihn mindestens mit genauso viel Stolz.
„Sollen wir schlafen gehen?“, fragte er Charlotte.
„Gerne.“ Sie gähnte herzhaft zur Bekräftigung ihrer Worte.
David hob sie auf seine Arme. Auch wenn Charlotte immer protestierte, dass sie selbst die Treppen hochgehen könne, er ließ es sich nicht nehmen, sie zu tragen. Doch er merkte jetzt auch deutlich, dass sie zugenommen hatte.
Behutsam setzte er sie im Schlafzimmer ab und wartete, bis sie aus dem Bad kam.
Eng an David geschmiegt schlief Charlotte ein, sie genoss es, ihn in ihrem Rücken zu fühlen und seine Hand zu spüren, die ihren Bauch streichelte.

Doch David lag noch einige Zeit wach. Der Abend und Monique gingen ihm nicht aus dem Kopf. Er hoffte, dass er sie los war, doch er wusste auch, wie penetrant und vor allem, wie rachsüchtig sie sein konnte.
Dann schob er aber die Gedanken an sie weg. Charlotte konnte sich seiner sicher ein, er sagte ihr das immer sooft und er hoffte nur, dass sie sich nicht zuviel Sorgen machen würde.

„Mami! Ich hab ganz tolle Namen für die Babys.“ Suri krabbelte zu Charlotte aufs Sofa und kuschelte sich in ihre Arme.
„Da bin ich ja mal gespannt.“ Charlotte gab ihrer Jüngsten einen Kuss auf die Stirn. Sie war gespannt, mit welchen Vorschlägen Suri diesmal ankam, immerhin hatte sie schon Bibi und Tina sowie Hanni und Nanni abgeschmettert.
Dass es Jungen werden könnten, schied für Suri irgendwie kategorisch für sich aus.
„Ich finde Hermine und Ginny ssön“, sagte Suri strahlend.
Charlotte stöhnte innerlich auf. Seit Suris neuer Kindergartenfreund Lukas einen Harry Potter-Film sehen durfte, war ihre kleine Tochter infiziert. Sie sog alles, was Lukas erzählte, auf wie ein Schwamm und trotz aller Überredungsversuche – vor allem bei David – durfte sie die Filme nicht sehen.
„Ich werde das mit David besprechen, Schatz“, versprach Charlotte ihr, sie brachte nicht übers Herz, Suris Vorschlag im Vorfeld schon abzulehnen.

Es kamen noch viele Ideen, auch David und sie zerbrachen sich langsam die Köpfe. David hatte Charlotte gebeten, mal alle astrologisch angehauchten Namen wegzulassen. Charlotte fand dies sehr schade, sie fand die Idee von Sonne und Mond eigentlich sehr schön und hätte nichts gegen ein paar Sternchen einzuwenden gehabt, doch sie fügte sich seinem Wunsch.
Ein Mädchenname war schnell gefunden, beim Jungen taten sie sich schwer. Doch nach zähem Ringen waren sie sich dann einig.
Natürlich verrieten sie die Namen nicht, sonst wäre ihr Geheimnis, dass es ein Pärchen war, ja gelüftet.

Die nächsten Wochen wollten einfach nicht vergehen. Charlottes Bauch wuchs jetzt doch beachtlich, sie freute sich darüber, doch das Liegen strapazierte ihre Nerven.
Vormittags war Charlotte allein, ab und zu kamen Magdalena oder Svenja vorbei, um sie abzulenken. Am Nachmittag kümmerten sich Frau Haffner oder die Großelternpaare um die Flöckchen. David bemühte sich, immer pünktlich spätestens um sechs zuhause zu sein, doch oft gelang ihm das nicht.
Charlotte gönnte ihm natürlich den Erfolg, auch wenn das bedeutete, dass er hin und wieder öffentliche Termine wahrnehmen musste. Meist bestand er darauf, dass entweder Philipp, Julius oder Magdalena ihn begleiteten. Sie wusste, dass er das tat, um ihr Sicherheit zu geben, und sie schimpfte oft mit sich wegen ihrer Zweifel. Doch sie konnte einfach nicht aus ihrer Haut.
Dass David sich geändert hatte, wusste sie. Ihr Verstand sagte ihr das immer wieder klipp und klar.
Doch trotzdem taten die Fotos und Spekulationen in der Presse weh. Im Moment reagierte sie sowieso übersensibel auf jede Kleinigkeit und brach praktisch wegen allem in Tränen aus. Sie fand sich selbst unausstehlich, begann langsam aber sicher, sich selbst immer weniger leiden zu können.
Sie fühlte sich nutzlos und allen im Weg. Und ihr enormer Bauchumfang trug nicht gerade zu Verbesserung ihrer Stimmung bei.

„Das sieht alles soweit okay aus.“ Dr. Braun, die Klinikärztin, nickte zufrieden und David und Charlotte atmeten erleichtert auf.
„Wir versuchen auf jeden Fall das Pessar bis zur 37. Woche liegen zu lassen. Dann sind wir auf der sicheren Seite“, lächelte sie Charlotte beruhigend zu.
„Nur noch drei Wochen“, raunte David in Charlottes Ohr.
„Aber bitte, Frau Woźniak-Herbold, halten Sie das mit dem Liegen bei. Jeder Tag, den ihre Babys länger in ihrem Bauch sind, ist wichtig. Aber selbst wenn die beiden sich entschließen würden, jetzt auf die Welt zu kommen, sind ihre Chancen sehr gut.“ Dr. Braun griff nach Charlottes Hand und drückte sie. „Alles wird gut werden.“
„Ja“, schluckte Charlotte und natürlich schossen ihr wieder mal die Tränen in die Augen.
„Sie haben jetzt solange durchgehalten, die paar Wochen werden jetzt auch noch vergehen.“ Damit entließ die Ärztin Charlotte und David aus dem Behandlungszimmer.
„Ich bin so froh“, sagte David leise, als er mit Charlotte nach Hause fuhr.
„Ja, ich auch.“ Sie streichelte ihrem Mann zärtlich über die Wange. Die Nachricht, dass es den Babys gut ginge, hob ihre Laune etwas.
Doch der Dämpfer folgte prompt, als David sie in ihr Haus hineinbegleitete.
„Ich muss nächste Woche für drei Tage nach London“, sagte er und sah sie bedauernd an.
Charlotte nickte, versuchte, nicht zu enttäuscht auszusehen. Eigentlich hatte Julius versprochen, die Reise zu übernehmen.
„Es geht nicht anders, Liebling. Ich wäre auch lieber bei dir. Aber meine Anwesenheit ist erforderlich. Meinem Vater machen seine Durchblutungsprobleme zu schaffen.“
„Ist doch nicht schlimm. Ich werde ja gut versorgt hier.“ Sie küsste ihn sanft auf den Mund.
„Gott Charlotte …“ David zog sie in seine Arme, vergrub sein Gesicht an ihrem Hals. „Ich versuche, nicht so lange wegzubleiben.“
„David, es ist okay. Mach’ dir um mich keine Gedanken.“ Sie fuhr mit ihren Fingern durch seine Haare, sog tief seinen vertrauten Geruch in sich auf. „Sind doch bloß drei Tage.“